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SONIA

SONIA ist die Risk-free Rate, die den GBP-LIBOR ersetzen soll. Sie ist eine der RFRs, deren Handel bereits stark wächst.

Was ist SONIA?

SONIA (Sterling Overnight Index Average) ist ein Referenzzinssatz, der messen soll, welche Zinsen auf kurzfristige Wholesale-Einlagen in Pfund Sterling gezahlt werden, wenn Kredit-, Liquiditäts- und andere Risikofaktoren minimal sind. SONIA wird basierend auf den Zinssätzen für unbesicherte Overnight Transaktionen berechnet, welche täglich an die Bank of England gemeldet werden. SONIA ist bereits seit 1997 verfügbar und wird häufig als Referenzzinssatz im Geldmarkt für Pfund Sterling und als für Overnight Index Swaps (OIS) verwendet.

Transition

Die Working Group on Sterling Risk-Free Reference Rates (RFRWG) hat im April 2017 die unbesicherte Overnight Rate SONIA als Alternative zum GBP-LIBOR vorgeschlagen. Das übergeordnete Ziel der Arbeitsgruppe ist die Ermöglichung des Übergangs des Sterling-LIBORs zu SONIA bis Ende 2021. Im Juli 2018 hat die Arbeitsgruppe eine Konsultationsphase zu Term SONIA Reference Rates gestartet. Von diesen wird erwartet, dass sie den Übergang zu SONIA insbesondere auf Kredit- und Fremdkapitalmärkten erleichtern werden. Es ist davon auszugehen, dass die Term Benchmark Rate ab 2019 verfügbar sein wird. Somit hat der Markt genügend Zeit für die Umstellung, bevor die FCA Ende 2021 die Unterstützung für den LIBOR einstellt.

Entwicklung von Term Rates

Im Rahmen von mehreren Konsultationen treibt die Working Group on Sterling Risk-Free Reference Rates die Diskussion um Terminstrukturen basierend auf SONIA voran. Das Hauptziel der Arbeitsgruppe besteht darin, bis Ende 2021 einen breit angelegten Übergang vom Sterling-LIBOR zum SONIA zu katalysieren. SONIA ist ein Overnight-Zins, während LIBOR am häufigsten in den Laufzeiten 3 und 6 Monaten quotiert wird. Die Liquidität im kurzfristigen SONIA OIS-Markt ist laut Aussage der Working Group jedoch ausreichend, um Term SONIA Reference Rates (TSRRs) zu unterstützen. Dennoch ist noch unklar, ob diese Variante auch von der Working Group empfohlen wird.

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Christian Behm
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